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Zurück zu mir: Warum Alleinsein die schönste Liebeserklärung an dich selbst ist

  • Marina Krauer-Stöckli
  • 17. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Wann hast du dir das letzte Mal selbst die Priorität eingeräumt? Ganz bewusst, ohne Kompromisse?

Heute habe ich es getan. Ich habe mir einen Wellnesstag geschenkt. Nur ich, die Wärme der Sauna und meine eigenen Gedanken. Keine Begleitung, kein Klatsch und Tratsch, keine Debatten über die großen oder kleinen Problemchen des Alltags. Ich hatte zwar ein Buch dabei, aber um ehrlich zu sein: Ich habe es nicht einmal aufgeschlagen.

Stattdessen habe ich es einfach genossen. Ich bin von Sauna zu Sauna gewandert, habe mich dazwischen hingelegt, die Sonne auf meiner Haut gespürt und das sanfte Treiben um mich herum beobachtet – ohne wirklich daran teilzunehmen.

Dieses bewusste Eintauchen in den Moment hat mich an etwas erinnert, das ich früher viel öfter getan habe: allein ins Schwimmbad gehen, allein ins Kino (am liebsten am Wochenanfang, wenn die Säle fast leer waren) oder eben in die Sauna.


Allein, aber niemals einsam

Es gibt einen riesigen Unterschied zwischen „allein sein“ und „einsam sein“. Nur weil ich ohne Begleitung unterwegs bin, bedeutet das nicht, dass mir etwas fehlt. Im Gegenteil: Für mich sind diese Momente der reinste Rückzugsort. Ein Ausstieg aus dem stressigen Alltag, ein Entkommen aus dem permanenten Lärm und den unaufhörlichen Gedankenstrukturen. Es ist ein tiefes Zu-mir-selbst-Zurückkehren.

In der letzten Zeit ist genau das viel zu kurz gekommen. Natürlich habe ich meine täglichen Spaziergänge, aber dieses bewusste Herausnehmen, dieses zelebrierte „Sich-etwas-Gutes-tun“ – das gab es viel zu selten.


Ein Versprechen an meine Seele

Mein Körper, mein Gemüt und meine Seele haben mir heute gezeigt, wie dringend sie diese Pausen brauchen. Und ich habe mir selbst ein Versprechen gegeben: Das wird ab jetzt wieder öfter Platz in meinem Leben finden. Denn wahre Verbundenheit und die Kraft, für andere da zu sein, entstehen erst dann, wenn unser eigenes energetisches Fundament stark und von Selbstliebe genährt ist.

Wann hast du dich das letzte Mal selbst zur Priorität gemacht?



 
 
 

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