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Die Kraft des Schweigens

  • Marina Krauer-Stöckli
  • 28. Dez. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Wenn die Stimme geht und die Klarheit kommt.



Eigentlich sollte ich mich über meine Heiserkeit ärgern. Sie kommt und geht, wie sie will, und zwingt mich immer wieder in die Stille. Doch statt gegen den Widerstand anzukämpfen, habe ich das Schweigen akzeptiert – und etwas Heilsames darin gefunden.


Dieses erzwungene Schweigen hat eine ganz eigene, beruhigende Qualität.



Wenn das Außen leiser wird, wird das Innen klarer.



Ich nutze diese Zeit, um Ordnung in das Chaos meiner Gedanken zu bringen.


Gedanken-Inventur: Wer darf bleiben?


Ich stelle mir momentan Fragen, für die im lauten Alltag oft kein Platz ist:


• Relevanz-Check: Ist dieser Gedanke es wert, weitergedacht zu werden oder lasse ich ihn ziehen?


• Ursprung: Woher kommt dieser Gedanke und bringt er mich wirklich weiter?


• Grenzen setzen: Welche Gedanken will ich gar nicht erst zu Ende denken?



Gedanken bewusst lenken



Ich lerne gerade, dass ich meine Gedanken wie einen Fluss steuern kann. Bringt mich dieses fokussierte Denken weiter? Meiner Erfahrung nach: Absolut. Wenn wir aufhören, jedem flüchtigen Gedanken unnötig Energie zu schenken, bleibt mehr Kraft für das, was wirklich zählt. Es ist wie das Ausmisten eines Zimmers – man atmet danach viel freier.



Die Heiserkeit nimmt mir vorübergehend die Stimme, aber sie schenkt mir eine tiefere Verbindung zu meinem Geist.



Hast du schon einmal erlebt, dass eine körperliche Einschränkung plötzlich zu einem mentalen Durchbruch geführt hat?



 
 
 

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